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Hoch hinaus

Restaurierung des Holzglockenturms der St.-Martins-Kirche in Dorfmark

Projektbeschreibung
Der 1519 errichtete freistehende Glockenturm der St.-Martins-Kirche in Dorfmark wird saniert. Er ist einer der ältesten Türme seiner Art in Deutschland bzw. Europa und gehört mit einer annähernd quadratischen Grundfläche von ca. 6,80 m Kantenlänge und einer vertikalen Unterteilung in drei Geschosse zu den größten Bauten dieser Art in der Lüneburger Heide. Auch die Ursprünge der St.-Martins-Kirche reichen sehr weit zurück – bis ins 12. Jahrhundert.

Der Glocketurm und auch die Kirche liegen am Jakobusweg, einem ökumenischen Pilgerweg, der auch an die europäischen Pilgerwege angeschlossen ist. Er verläuft von Hittfeld (Jakobskirche) über Wolterdingen, Soltau, Dorfmark, Bad Fallingbostel nach Krelingen (Geistliches Rüstungszentrum) und ist in beiden Richtungen mit der Jakobusmuschel ausgeschildert.

Die St.-Martins-Kirche ist für Besucher auch außerhalb der Gottesdienstzeiten zugänglich. Sie wird gerne besichtigt und wird bei den Pilgern als Zwischenziel sehr geschätzt. Der Holzglockenturm soll nach seiner Renovierung ebenfalls für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um die einzigartige Baukonstruktion und das imposante Uhrwerk im inneren des Turmes zu präsentieren.

Projektträger
Ev.-luth. Kirchengemeinde Dorfmark,                                                     Ansprechpartner: Pastor Uwe Gaudszuhn

Projektbeteiligte
Kirchenkreis Walsrode

Umsetzung
2011

Historischer Holzglockenturm (zum Vergrößern anklicken) © Kirchengemeinde Dorfmark
Uhrwerk des Holzglockenturms (zum Vergrößern anklicken) © KoRiS