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Kultur bewahren

Böschungssanierung am Rittergut Stellichte

Projektbeschreibung
Neben der Kirche Stellichte, die als eine der kostbarsten Renaissance-Kirchen in Norddeutschland jährlich rund 5.000 Besucher anzieht, liegt die denkmalgeschützte Gutsanlage Stellichte. Das Gutshaus wurde im Jahre 1703 als Nachfolger des ehemaligen Wasserschlosses Stellichte erbaut.

Heute dient das historische Rittergut Stellichte nicht nur als Wohnsitz der Familie von Behr, sondern auch der Öffentlichkeit zur Ausrichtung gesellschaftlicher Anlässe wie Hochzeitsempfänge, Goldene Konfirmationen, Vorträge etc. Ein nachträglich errichteter Flügelanbau des Rittergutes bietet Ferienwohnungen für Touristen.

Die Gebäudesubstanz des Gutshauses war jedoch akut gefährdet. Die künstliche Insel, auf der sich das Gutshaus befindet, ist von einem Wassergraben umschlossen. Durch den sich ständig ändernden Wasserstand im Graben zeigten die Böschungen der künstlichen Insel Bewegungen, die bereits zu tiefen Rissen in den Mauern des Guthauses, an einer Brücke und einem Pavillon führten.

Im Rahmen des Leader-Projektes wurde der Böschungsfuß mit einer Konstruktion aus Wasserbausteinen und Fließstoff gesichert, um die Böschung zu stabilisieren und damit das Gutshaus zu sichern.

Projektträger
Forstverwaltung Dr. Hugold von Behr

Projektbeteiligte
Land Niedersachsen, Landkreis Heidekreis, Stadt Walsrode, Kreissparkasse Walsrode, Landschaft des Fürstentums Lüneburg

Umsetzung
2010

 

Böschung am Gutshaus des Rittergut Stellichte (zum Vergrößern anklicken) © von Behr
Absinkende Stufen am Gutshaus (zum Vergrößern anklicken) © von Behr
Abfallende Böschung (zum Vergrößern anklicken) © von Behr
Steile Böschung am Gutsgraben (zum Vergrößern anklicken) © von Behr